Was schenkt man „DER“ Person zu Weihnachten, die schon alles hat?

Was schenkt man „DER“ Person zu Weihnachten, die schon alles hat?

Jeder von uns hat IHN im Freundes- oder Verwandtenkreis. Dieser Charakter, der alles hat und nie was will. Aber man will ja seiner weihnachtlichen Pflicht nachkommen. Da hätten wir ein paar Ratschläge, die den Weihnachtsfrieden retten.

Was bringt selbst den weihnachtlichsten Menschen dazu, schnell sämtliche Festtags-Vorfreude zu verlieren? Bei MANCHEM ist dieser Zustand bereits erreicht, wenn er schon Anfang November „Last Christmas“ hören muss. Bei ALLEN jedoch ist es das Ergebnis eines eigentlich harmlosen Gesprächs „Du, was wünschst du dir eigentlich dieses Jahr zu Weihnachten?“ fragt man ganz arglos, obwohl man eigentlich die Antwort schon kennt: „och, ich brauch nichts“. Und es ist so sicher wie das Stille Nacht am Ende der Christmesse, dass just diese Person tödlich beleidigt wäre, würde man sich an diesen „Unwunsch“ halten. Doch keine Panik, 2GLORY rettet das Fest und zeigt ein Potpourri an Geschenken, mit denen man auch diese Menschen zufriedenstellen kann.

1. Die Fahrt mit etwas Ungewöhnlichem

Dieser erste Punkt erreicht zwar tendenziell eine Majorität männlicher Adressaten, aber es dürften sich auch genug Frauen finden, die sich darüber „wie Bolle“ freuen würden. Es gibt auf der Welt mehrere hundert verschiedene Fahrzeugtypen. Bloß beschränkt es sich bei den allermeisten Deutschen auf PKW, Fahrrad – und zumindest anhand der Zulassungszahlen auch auf rund 4,37 Millionen Motorräder.

Jedoch dürfte klar sein, dass diese, was den Fun-Faktor anbelangt, nicht das Ende der Fahnenstange sind. Für diejenigen, die beruflich Bagger, Panzer, Flugzeugschlepper und Co. fahren, sind die Vehikel nur ein Arbeitsplatz. Für alle anderen jedoch oft ein bislang unerreichter Kindheitstraum und sie fahren zu dürfen ein großartiges Geschenk. Gut, dass wir 2018 haben und es im Netz eine ganze Menge Firmen gibt, deren Geschäft nur darin besteht, genau solche Fahrten zu ermöglichen. Da darf Papa mit einem Panzer eine Stunde lang durch die Heide brettern, darf die kleine Schwester mit einem dutzende Tonnen schweren Caterpillar in einem alten Tagebau Erde zusammenschieben und der beste Freund (unter fachkundiger Anleitung) selbst den Steuerknüppel eines Hubschraubers ergreifen.

Weihnachten
Foto: fotolia.com / PickOne

2. Lecker futtern & Mordfälle lösen

Schon der Gutschein für ein leckeres Abendessen ist eigentlich kein schlechtes Geschenk – denn selbst Leute, die sonst gar keine Interessen haben, können sich doch zumindest noch über Gaumengenüsse freuen. Doch wesentlich cooler wird es, wenn sich das Ganze zu einem großen und realistischen Rollenspiel für Erwachsene auswächst.

Krimidinner nennt sich der Spaß. Der Rahmen ist meist ein mehrgängiges Menü. Doch bevor es losgeht, wird in der Location irgendwer auf schrecklich tragische Weise „abgemurkst“. Die Teilnehmer müssen nun, während sie speisen, den Ermittler spielen und herausfinden, wer den Mord zu verantworten hat. Das Ganze dauert einige Stunden, ist je nach Anbieter mit einer sehr liebevollen Kulisse ausstaffiert (etwa auf einer Burg) und selbst für Leute interessant, die nicht bei jedem Fernsehkrimi miträtseln.

3. Wie wär’s mit einem Drink?

Das ist mal eine Hausnummer: 20,9 Liter Wein werden alljährlich pro Nase an die Deutschen verkauft – und ein Großteil davon zu den Feiertagen. Es ist eine verblüffend einfache Logik, die dahintersteckt und dafür sorgt, dass der Traubensaft ein so hervorragendes Geschenk für jedermann ist. Es ist kein harter Drink, wie etwa Whiskey oder andere Schnäpse, die beileibe nicht jedem schmecken. Wein hat aber durchaus ähnliche Herstellungsprozesse durchlaufen, die daraus ein edles Getränk machen. Anders ausgedrückt, mit einem teuren Brandy macht man nur demjenigen Spaß, von dem man weiß, dass er darauf steht. Mit Wein jedoch kann man buchstäblich nichts falsch machen – falls man sich verkäuferseitig an Expertenratschläge für jede Person und Gelegenheit hält und nicht einfach blind zum nächsten Weinhändler fährt und „der da“ sagt, während man auf irgendeine Flasche deutet, deren Etikett einem gefällt.

4. Wut rauslassen – aber richtig

Wir alle sind ja gut zivilisiert. Der größte Ausdruck von Wut ist es da, mal Kraftausdrücke zu verwenden. Aber Hand aufs Herz, manchmal würde man doch am liebsten einen Hammer greifen und mal so richtig schön eindreschen, oder? Das Leben ist schließlich hart und stressig.

Das wissen auch Anbieter, die nach dem ähnlichen Schema wie oben bei den Fahrzeugen fungieren. Sie haben nur ein Geschäftsmodell: es Menschen zu ermöglichen, Sachen zu zertrümmern. Ob Auto, Zimmer-Interieur oder ziemlich lebensechte „ballistische Puppen“. Bei einer solchen Session ist kein Hammer zu schwer, kein Baseballschläger zu hart – und die Wut verschwindet nachhaltiger als bei der längsten Schrei-Session.

Weihnachten
Foto: fotolia.com / Kadmy

5. Vorhandenes + Premiumfaktor

Auffällig oft sind die Leute, die sich nichts schenken lassen möchten, gleichzeitig genügsame Zeitgenossen. Nudeln von der Supermarkt-Hausmarke, Steak aus dem Tiefkühler, statt vom Metzger. Und praktisch alles, was sie besitzen, geht in diese Richtung – und damit auch die klasse Gelegenheit, etwas „obendrauf“ zu schenken.

Dazu muss man nur etwas recherchieren, was diese Leute gerne nutzen. Und davon schenkt man ihnen die Premiumversion. Wer nur mit den Standard-Knöpfen seines Smartphones Musik hört, bekommt gute Kopfhörer. Wer immer nur Tiefkühlfleisch kauft, bekommt mal ein richtig hochwertiges Filet (auch dafür gibt’s im Netz Anbieter). Und wer in der Küche mit halbstumpfen Discounter-Klingen arbeitet, erhält was richtig Scharfes, an dem er viel mehr Kochfreude hat.

6. Kurse, Kurse, Kurse

Es gibt so viele Menschen, die in ihrer Freizeit etwas gerne machen, das unter den Oberbegriff „Dinge erschaffen“ fällt. Der eine kocht, der andere malt, der dritte heimwerkelt leidenschaftlich. Aber viele davon betreiben das als reines Hobby, haben sich selbst alles beigebracht. Da ist klar, dass es noch viel Neues zu lernen gibt.

Passend, dass es natürlich eine regelrechte „Kurs-Industrie“ gibt, die ihre Angebote vornehmlich im Netz offeriert. Sie alle richten sich explizit an Laien, bringen diesen aber echtes Profiwissen nahe. Der Hobbykoch bekommt da vom Sternechef gezeigt, wie er komplexe französische Genüsse zaubert. Der Heimwerker kann sich darin schulen lassen, zu mauern, zu verputzen oder wie die Altvorderen Dinge zu schmieden. Kurz: Es gibt kaum etwas aus dem Bereich der erschaffenden Hobbys, zu dem es keine Lehrgänge gäbe. Und sie alle sind ein tolles Geschenk.

Weihnachten
Foto: fotolia.com / pressmaster

7. Bumm, Bumm für Actionfans

Wenn Actionhelden zum Schießeisen greifen, sieht es von der Couch aus so einfach aus. Da treffen selbst schwerste Kaliber, die der Gute in raschester Folge abfeuert, wie ein Laserstrahl die bösen Buben. Und der Rückstoß einer Waffe wird, wenn überhaupt, nur erwähnt, wenn es zum Plot passt. So glauben dann natürlich viele Film-Fans, dass das, was ein John Wick und seine Leinwand-Genossen abliefern, sich auch auf die Realität übertragen ließe.

Man ahnt es schon, es ist nicht so. Um bei Keanu Reeves‘ Paraderolle zu bleiben, der Mime ist seit Jahren hochambitionierter Schütze und kann schon von Haus aus wirklich verdammt schnell schießen. Und was macht der Actionfan? Dem schenkt man zu Weihnachten ein Schießtraining. Der einfachste Weg dazu sind Erlebnisgeschenk-Anbieter, bei denen sowas zum Standard-Repertoire gehört, ferner viele Schützenvereine und einige Händler. Doch das Geschenk umfasst nicht nur den Umgang mit „heißen Eisen“, der Beschenkte wird auch umfangreich (sicherheitstechnisch) eingewiesen und hat dauernd Fachleute dabei. Also auch etwas für Menschen, die seit Kindestagen auf dem Jahrmarkt keine Waffe mehr in der Hand hielten.

8. Ein Karton (fast) Nichts

Dieser letzte Punkt ist etwas für Mutige. Und der Beschenkte sollte ein guter Freund oder ein nahes Familienmitglied sein. Aber wenn man wirklich schon seit Jahren immer wieder die gleiche Antwort bekommt „ich brauch kein Geschenk“, kann man irgendwann angemessen reagieren. Man nimmt das Geld, spendet es für gute Zwecke – Unicef bietet bspw. eine solche „Spenden statt schenken“-Aktion an. Und der Beschenkte bekommt einen großen Karton mit einer kleinen Spendenquittung.