Stefan Raab zurück: „Ding des Jahres“ statt Comeback des Jahres

Dennis Ebbecke
21.06.2017

Der Raabinator is back! Mit einem echten Paukenschlag kehrt Stefan Raab zurück und macht deutlich, dass er so ganz ohne TV auch nicht kann. Zwar plant der Entertainer kein Kamera-Comeback, doch mit Das Ding des Jahres hat er eine neue Show erfunden, die passenderweise Erfinder sucht!

Im Mai spekulierten wir bereits: Gibt es ein Raab Comeback? Jetzt wissen wir also endlich, woran ProSiebenSat.1-Vorstandschef Thomas Ebeling dachte, als er kürzlich verriet: „Man redet über Ideen und über mögliche gemeinsame Projekte.“ Offensichtlich mit positivem Ausgang, denn inzwischen ist klar, dass Stefan Raab zurück ist. Zwar nicht vor der Kamera, aber immerhin als Produzent einer neuen Fernsehshow. Im Rahmen der so genannten Screenforce Days wurden heute die zukünftigen Programmhighlights von 40 TV-Sendern bekanntgegeben.

Immer noch erfinderisch: Stefan Raab zurück mit neuem Format!

Im Jahr 2015 hatte Entertainer und Multitalent Stefan Raab der Öffentlichkeit den Rücken gekehrt und sich im Rahmen seiner letzten TV total-Sendung von seinem Publikum verabschiedet. Lange Zeit war es ruhig um den Kölner, der zur Überraschung vieler am Mittwoch aber die Bühne bei den Screenforce Days betrat – mit einer echten Sensation im Gepäck. Raab hatte seine freie Zeit genutzt, um ein neues Showkonzept zu entwickeln, das unter dem Namen Das Ding des Jahres demnächst bei ProSieben ausgestrahlt werden soll. Allerdings wird der 50-Jährige nicht vor der Kamera zu sehen sein, wie er höchstpersönlich bestätigte: „Ich bleibe meinem Entschluss treu. Das ist also nicht das TV-Comeback des Jahres, sondern Das Ding des Jahres.”

Worum geht es in der neuen Raab-Show?

Doch worum geht es in der neuen ProSieben-Sendung eigentlich? Ein Blick auf die Webseite, über die man sich bereits online bewerben kann, gibt Aufschluss. Gesucht werden „Erfinder, die mit Leidenschaft ein Ding erfunden haben und damit noch nicht den großen Durchbruch geschafft haben“. Es darf im Prinzip jedes Ding eingereicht werden, das man anfassen, benutzen und präsentieren kann (ein funktionsfähiger Prototyp reicht aus). Im Rahmen der Show werden die Produkte dann von prominenten Testern begutachtet, per Zuschauerabstimmung wird letztlich das Ding des Jahres gekürt. Klingt nach einer typischen Raab-Idee, wie auch ProSieben-Chef Daniel Rosemann meint: „Stefan Raab hatte schon immer ein gutes Gespür für das TV-Publikum und für erfolgreiche Unterhaltungsformate. Außerdem hat er selbst eine Historie als Erfinder. Er hat die Pfui-Kelle erfunden, den fahrenden Schreibtisch, das Nippelboard und einen Duschkopf. Ich freue mich sehr, dass er diese Show für ProSieben entwickelt hat und für uns realisiert.“

Was denkst du: Kann Stefan Raab mit Das Ding des Jahres an seine früheren Erfolgsformate anknüpfen?