An alle Ladies: So viel kostet unsere Periode im Laufe unseres Lebens

An alle Ladies: So viel kostet unsere Periode im Laufe unseres Lebens

Dass das Leben einer Frau in Summe nicht gerade günstig ist, ist eines der never ending Themen, wenn es um die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau geht. Und als wäre es nicht auch schon Strafe genug, dass wir Monat für Monat Blutungen, Krämpfe und Unwohlsein ertragen müssen, kostet uns unsere Regel auch noch eine ganze Stange Geld, wenn wir diese einmal auf mehrere Jahre hochrechnen. Aber wie viel kostet uns unsere Periode eigentlich im Laufe unseres Lebens? Die Kollegen der US-Ausgabe der Huffington Post haben einmal den Taschenrechner gezückt und ein ein paar Rechnungen aufgestellt.

Starten wir ein kleines Rechenexempel: Denn wenn wir einmal davon ausgehen, dass ein Mädchen mir 13 Jahren ihre erste und mit 51 Jahren ihre letzte Periode hat, begleitet uns unsere Monatsblutung stolze 38 Jahre. Das macht 456 Perioden. Gehen wir des weiteren davon aus, dass die Periode pro Monat etwa drei bis sieben Tage dauert, macht das einen Gesamtwert von 2.280 Tagen oder 6,25 Jahren Menstruation!

Die Periode kostet eine Frau um die 16.000 Euro!

Im Schnitt haben wir also mehr als sechs Jahre unsere Periode – ganz ehrlich: Wir könnten uns auch Schöneres vorstellen. Doch kommen wir weiter zur Kostenaufstellung, denn wer mehr als sechs Jahre seines Lebens mit Blutungen zu tun hat, benötigt Tampons, Binden und sicherlich hier und da auch einmal Slipeinlagen. Und damit nicht genug: Neben alternativen Verhütungsmitteln kommen nicht selten auch Schmerzmittel zum Einsatz, um die Tage erträglicher zu machen. Übrigens: In die Kostenaufstellung wurde auch ein gewisser Betrag für Süßigkeiten mit aufgenommen, denn bewiesenermaßen greifen Frauen während oder nach ihrer Regel gerne zu Schoki und Co. Aber was kostet das Ganze denn nun? Tatsächlich ergab der Durchschnittswert stolze 16.000 Euro, die Frauen in etwa in ihrem Leben für ihre Periode ausgeben. Bei der einen ist es womöglich mehr, bei der anderen wiederum weniger. Am Ende vereint die Frauen aber eines: Das monatliche Organisieren, Leiden und Erleben eines Vorgangs, der nicht nur nervig, sondern auch teuer ist!