Rosamunde Pilcher-Filme: 5 typische Dialoge voller Liebe und Herzschmerz

Rosamunde Pilcher Filme
Dennis Ebbecke
10.02.2019

Am 6. Februar verstarb mit Rosamunde Pilcher eine der populärsten Schriftstellerinnen unserer Zeit, die insbesondere in Deutschland sehr beliebt und erfolgreich war. Vor allem die Rosamunde Pilcher Filme im ZDF-Herzkino zauberten über 100 Mal Liebe und Herzschmerz in die Wohnzimmer. Daran wird sich auch nach dem Tod der Britin im stolzen Alter von 94 Jahren nichts ändern …

Ihr Debüt feierte Rosamunde Pilcher im Jahre 1987 mit ihrem Buch Die Muschelsucher. Den größten Bekanntheitsgrad hatte die Schriftstellerin nicht etwa in ihrem Heimatland, sondern in Deutschland. Daran war das ZDF nicht ganz unbeteiligt, denn der TV-Sender schaffte mit über 100 herzerwärmenden Filmen, die allesamt auf den Geschichten der Autorin basieren, ein überaus erfolgreiches Format.

Sie war die Meisterin der großen Gefühle und transportierte diese mithilfe schöner Kulissen in die Herzen ihrer Fans. Die Geschichten von Rosamunde Pilcher spielen vor allem in ihrer britischen Heimat Cornwall – auch Schottland und Irland werden in ihren Werken eindrucksvoll beschrieben.

Natürlich handelt es sich in den Verfilmungen um eher seichte und kitschig-romantische Kost. Letztendlich gibt einem der Erfolg aber immer recht. Wir haben fünf Szenen ausgewählt, die typisch für Rosamunde Pilcher Filme sind. Und niemand wird böse sein, wenn du dir dabei ein Schmunzeln nicht verkneifen kannst …

Rosamunde Pilcher Filme: Diese 5 Dialoge sind typisch für dieses Erfolgsformat!

1

Der Hochzeitsantrag aus "Blumen im Regen" (2001)

Er: „Weißt du eigentlich, was für ein Tag heute ist?“
Sie: „Freitag, wieso?“
Er: „Ach komm, du weißt genau, was ich meine. Wir sind heute auf den Tag genau drei Jahre zusammen.“
Sie: „Gut, ich gebe es zu. Ich hab‘ daran gedacht. Und ich habe auch ein Geschenk für dich.“
Er: „Ich habe auch eines für dich, Lavinia.“
Er überreicht ihr einen Ring.
Sie: „Oh, John.“
Er: „Gefällt er dir?“
Sie: „Er ist einfach … er ist … oh Gott, mir fehlen die Worte.“
Er: „Sag einfach: ‚Er gefällt mir.'“
Sie: „Er gefällt mir.“
Er: „Das ist mein Verlobungsgeschenk.“
Sie: „John, das ist auch ein Heiratsantrag.“
Er: „Du wirst es nicht glauben, aber ich sehe es genauso, Lavinia.“

2

Der Sorgerechtsstreit aus "Melodie der Herzen" (1998)

Sie: „Hör zu, ich möchte nicht mehr über Anwaltsschreiben mit dir verkehren, schließlich haben wir gemeinsame Kinder.“
Er: „Ah, das fällt dir gelegentlich ein.“
Sie: „Glaubst du, ich liebe sie nicht mehr? Ich vermisse David und Paul entsetzlich. Das musst du mir glauben.“
Er: „Was du ihnen angetan hast, das ist unverzeihlich.“
Sie: „Charles, bitte. Ich weiß, ich habe mir das tausendmal vorgeworfen.“
Er: „Du hättest zurückkommen können. Du weißt ganz genau: Wegen der Kinder hätte ich unsere Ehe aufrechterhalten. Trotz allem.“
Sie: „Können wir nicht eine ganz normale Sorgerechtsregelung treffen, wie andere getrennte Eltern auch?“
Er: „Niemals! Niemals bekommst du die Kinder.“

3

Der Zusammenprall aus "Herzensfragen" (2010)

Vorgeschichte: Mr. Hopkins stößt auf der Straße mit einer als Telefonzelle verkleideten Aushilfsjobberin zusammen.
Er: „Oh, mein Gott. Ist was passiert? Alles in Ordnung?“
Sie (durch einen Schlitz schauend): „Wo bin ich?“
Er: „Auf dem Boden. Wir sind zusammengestoßen.“
Sie: „Können Sie nicht aufpassen, wo Sie hinlaufen?“
Er: „Entschuldigung, Sie sind doch in mich gelaufen.“
Sie: „Entschuldigung, Sie sind in MICH gelaufen.“

4

Das Happy End aus "Lords lügen nicht" (2010)

Sie (wenig begeistert): „Ja, dann herzlichen Glückwunsch zum neuen Job.“
Er: „Danke.“
Sie: „Du entschuldigst: Ich bin nicht so in Feierlaune. Ich muss mir einen neuen Betreuer suchen.“
Er: „Der könnte ich doch für dich sein.“
Sie: „Ich glaube, das ist keine gute Idee.“
Er: „Hast du vielleicht recht, ja. Aber ich wüsste eine Alternative.“
Sie: „Ach ja!?“
Er: „Ich liebe dich, Lisa. Ich möchte den Rest meines Lebens mit dir verbringen. Willst du meine Frau werden?“
Sie: „Ich?“
Er: „Ja.“
Sie: „Ja.“

5

Das Missverständnis aus "Flügel der Hoffnung" (2007)

Sie: „Geht’s dir wirklich gut?“
Er: „Mach dir mal keine Gedanken. Mein Dickschädel hält einiges aus.“
Sie: „Und, hast du schon mit deinem Vater gesprochen?“
Er: „Ich dachte, ich frag‘ erstmal dich.“
Sie: „Ich bin einverstanden, das weißt du doch.“
Er: „Gut. Dann können wir ja sofort los und das Aufgebot bestellen.“
Sie: „Was? Ich dachte … ich dachte, wir reden über die Werft. Deine Zukunft.“
Er: „Meine Zukunft ist hier. Mit dir. Wenn du einverstanden bist …“
Sie: „Jaaa!“