Bitte was?! Game of Thrones Regisseur vergleicht Geheimhaltung am Set mit der Gestapo

Bitte was?! Game of Thrones Regisseur vergleicht Geheimhaltung am Set mit der Gestapo

Zugegeben, wenn es darum geht, mit Infos wir über die achte Staffel von GoT hausieren zu gehen, ist nicht wirklich von einer Informationsflut zu sprechen, denn die Macher der Serie sorgen mit aller Macht (und entsprechendem Erfolg) dafür, dass keine Infos geleaked werden. In einem Interview hat Regisseur David Nutter über die Geheimhaltung am Set gesprochen und vergleicht dabei die Top Secret Aktionen rund um Game of Thrones mit der Gestapo.

Kommen wir zurück zur Ausgangsfrage dieses Artikels: Bitte was?! … Denn die Geheime Staatspolizei, kurz Gestapo, war während der Zeit des Nationalsozialismus für zahlreiche Verbechen des Regimes sowie für die grausame Massenvernichtung von Juden in Deutschland und Europa mitverantwortlich. Dass Regisseur Nutter die Vorgehensweise rund um die GoT-Produktion mit eben diesen menschenverachtenden Verbrechen vergleicht, ist einfach nur geschmacklos, darin sollten wir uns einig sein!

Ja, die Game of Thrones-Macher zeigen sich ziemlich einfallsreich, wenn es darum geht, die Produktion vor nach außen dringenden Infos zu Inhalten der Serie zu schützen. Dafür werden beispielsweise Fake-Szenen gedreht oder falsche Skripte verfasst, nur um die neugierigen Fans, Journatlisten und Co. auf falsche Fährten zu locken. Aber allen Geheimnissen rund um das Set zum Trotz – muss man wirklich zu solch drastischen Vergleichen greifen?

So kam der Game of Thrones Gestapo Vergleich zustande

Es war die Huffington Post, der David Nutter in einem Interview zur achten und finalen Game of Thrones Staffel Rede und Antwort stand. Darin ging es um eben jene Fake-Skripte und auch um eine Anti-Drohnen-Technologie, die eigens eingesetzt wird, um keine Infos nach außen geraten zu lassen. Entsprechend begeistert zeigte sich Nutter, der übrigens sechs der finalen Folgen der achten Staffel gedreht hat, über diese Vorkehrungen, mit denen die Geheimnisse rund um das Serienfinale gewahrt werden.

Doch aller Euphorie zum Trotz schoss 58-Jährige gehörig übers Ziel hinaus und zog mit Blick auf die Methoden zur Geheimhaltung den bereits erwähnten Vergleich, der an Geschmacklosigkeit kaum zu übertreffen ist:

Die Produzenten wollten sicherstellen, dass niemand mitbekommen würde, was passiert. Sie gehen dabei so weit, dass es so ist, wie bei der Gestapo.“

Die Geschmacklosigkeit dieses Vergleiches mit dem menschenverachtenden Nazi Regime sollte dem Regisseur hoffentlich bewusst geworden sein. Bleibt nur zu hoffen, dass sich Aussagen dieser Art nicht häufen …