Workaholic? Die 17 besten Tipps gegen Arbeitsstress

Workaholic? Die 17 besten Tipps gegen Arbeitsstress

Am 5. Juli war der Tag der Workaholics – und bevor am Montag der normale Alltag wieder beginnt, widmen wir uns vorsorglich der Frage: Was tun gegen Arbeitsstress? Fest steht, dass Arbeitssucht offiziell zwar keine Krankheit ist, aber sowohl für den Arbeitgeber als auch den Arbeitnehmer zum Problem werden kann.

Das Kernproblem beim Thema Arbeitssucht: Die meisten Betroffenen wissen gar nicht, dass sie Workaholics sind. Würde man ihnen die Frage stellen, ob sie zu viel arbeiten, werden sie vermutlich diese mit „Nein“ beantworten. Dabei setzen sie sich selbst einem unnötigen Druck aus, der oftmals zum Burn-Out führen kann. Darum gilt es, rechtzeitig die Reißleine zu ziehen. Ich habe dir hier einige Tipps für einen ausgeglichenen Arbeitstag zusammengestellt. Und um es gleich vorwegzunehmen: Arbeiten ist wichtig, vor allem für das eigene Selbstwertgefühl. Arbeiten kann und muss sogar Spaß machen.

Hier sind die 17 besten Tipps gegen Arbeitsstress:

 

1

Schlaf gut!

Im ersten Tipp geht es gleich ums Schlafen? Ja, richtig gelesen. Denn ein guter Schlaf ist die beste Voraussetzung für einen ausgeglichenen Arbeitstag. Mindestens sechs Stunden Schlaf solltest du einplanen, am besten acht Stunden. Solltest du als Selbstständiger die Möglichkeit dazu haben, denk auch über einen 30-minütigen Kurzschlaf am frühen Nachmittag nach. Das hält fit!

2

Viel Wasser trinken, aber wenig Kaffee und Zucker

Kaffee und zuckerhaltige Getränke können zwar kurzfristig die Leistungsfähigkeit erhöhen, dafür fällt man auch umso schneller wieder in ein Leistungstief. Die besten Getränke an einem Arbeitstag sind immer noch Wasser oder zuckerfreie Getränke.

3

Ernähre dich gesund

Vermeide in der Mittagspause sehr fettreiche und deftige Nahrung zu dir zu nehmen. Danach fühlst du dich schwer und möchtest am liebsten einen Mittagsschlaf machen. Vermeide solche Trägheitsförderer.

4

Suche den Sinn in deiner Arbeit

Möglicherweise musst du Arbeiten verrichten, die du jeden Tag machen musst und vor lauter Routine keine Sinnhaftigkeit in dieser Arbeit siehst. Halte einen Moment inne und überlege, wie wichtig diese Aufgabe ist. Wer hat etwas davon? Ist die Aufgabe unwichtig oder delegierbar? Dann lass es sein oder gib sie ab.

5

Hab ein klares Ziel!

Setze dir Tag für Tag klare Ziele. Diese Ziele sollten jedoch nicht zu hoch gesteckt, sondern erreichbar sein. Nicht erreichte Ziele werden dich schließlich frustieren.

6

Setze Prioritäten - auch im privaten

Ziele zu setzen ist das eine. Oft werden auch unwichtige Ziele gesetzt, nur der Arbeit wegen. Damit man etwas zu tun hat. Nach dem Motto: Wer schreibt, der bleibt. Damit kommen wir wieder zur Hinterfragung der Sinnhaftigkeit deines Handelns. Das betrifft auch dein privates Leben. Gib deinem Leben eine Struktur, setze Prioritäten. Nur du kannst darüber entscheiden, nicht dein Arbeitgeber. Bist du mit den Prioritäten deines Chefs oder Kollegen nicht einverstanden, spreche es offen an und gebe nicht sofort klein bei.

7

Multitasking adé: Mach' nur eine Sache auf einmal!

Dass Multitasking ein Mythos ist, sollte sich inzwischen herumgesprochen haben. Tatsächlich wirst du im selben Zeitraum nur die Hälfte schaffen und dabei womöglich auch noch Fehler machen, da du dich nicht auf eine Sache fokussierst.

8

Höre Musik!

Aber höre nur die Musik, die dich auch wirklich motiviert. Stelle dir deine eigene Playlist zusammen, bei der du konzentriert arbeiten kannst. Ich höre z.B. gerade diese Playlist:

9

Meide Stressfaktoren

Wenn du weißt, dass dich manche Aufgaben stressen, versuche sie zu vermeiden oder delegiere sie. Ja, oftmals ist es leichter gesagt als getan. Doch wenn du beginnst diese Regel zu befolgen, wirst du schnell feststellen, dass es immer einen Plan B oder sogar C gibt.

10

Beweg' dich und geh' an die frische Luft

„Ich habe keine Zeit“ oder „Das muss bis 14:00 Uhr fertig sein“ sind häufige Ausreden, um sich nicht zu bewegen oder an die frische Luft zu gehen. Dabei ist Ablenkung und Sauerstoffzufuhr wichtig für Konzentration und ein ausgeglichenes Arbeitsleben.

11

Befreie dich von der Aufschieberitis

Aufschieberitis, auch Prokrastination genannt, gehören zu den schlimmsten Fehlern in der Arbeitswelt. Hier muss aber unterschieden werden: Wer Aufgaben priorisiert, verschiebt sie zwangsläufig auch. Und Priorisierung ist wichtig. Du solltest wichtige Dinge allerdings nicht zu häufig nach hinten schieben, denn dann türmt sich der Arbeitsberg in den folgenden Tagen immer weiter und zwar mit Aufgaben, die schwierig zu bewältigen sind. Finde also immer ein gesundes Mittelmaß aus einfachen und kreativen Aufgaben.

12

Denke über Veränderungen nach

Falls du feststellst, dass du aus dem Hamsterrad deines aktuellen Jobs nur noch schwer rauskommst, dann denke über Veränderungen nach. Das kann auch eine komplette berufliche Veränderung bedeuten. Die Veränderung wird dir gut tun, es wird ein Neuanfang sein. Auch um deine eigene Arbeitsmethodik neu zu definieren.

13

Finde neue Tools, die dein Arbeitsleben erleichtern

Inzwischen gibt es so viele digitale Tools, die deinem Arbeitsalltag Struktur verleihen, dich motivieren, die dir Zeit zum Nachdenken und Innehalten geben. Ich arbeite beispielsweise gerne mit „Wunderlist“ und „Slack„. Diese Tools machen nicht nur Spaß, sondern geben dir den perfekten Überblick über deine täglichen To Dos.

14

Zerlege komplexe Aufgaben in ihre Einzelteile

Keine Aufgabe ist so komplex, wie sie zunächst erscheint. Um sich diesen Fakt vor Augen zu führen, eignen sich übrigens ebenfalls Tools wie „Wunderlist“. Nehme dir eine Aufgabe vor, zerlege sie in Teilaufgaben und hake sie einzeln ab. So bekommst du ein echtes Bild über das bereits Geleistete und zeigt dir genau, wie viel du noch erledigen musst.

15

Bitte lächeln!

„Lachen ist die beste Medizin“. Da ist was dran! Wer am Arbeitsplatz lacht, ist für den Moment abgelenkt, danach aber umso konzentrierter. Du arbeitest alleine? Schaue dir lustige Videos an, lenke dich ab und tanke neue Energie.

16

Mach dich nicht verrückt!

Akzeptiere das Zwangsläufige: Manchmal passieren Dinge, auf die wir keinen Einfluss haben. Der Drucker streikt, das E-Mail-Programm hakt oder die Powerpoint stürzt zum dritten Mal ab. Man kann sich jetzt tierisch darüber aufregen oder auch einfach nur mit einem Lächeln darauf reagieren. Shit happens! So wie dir geht es Millionen anderen Menschen auch.

17

Tu was du liebst!

Grundsätzlich gilt: Wer das tut, was er liebt, ist motivierter, erfolgreicher und für den fühlt sich die Arbeit nicht als Mühsal oder Belastung an. Daher denke immer daran, ob du all deine Aufgaben wirklich selber umsetzen musst. Kannst du manche Tasks an Kollegen abgeben oder als Selbstständiger gar outsourcen?